20180228 Dr. Konrad Adam

Die Essener Tafel ist ein Menetekel

Von Dr. Konrad Adam

Die Essener Tafel ist ein Menetekel, ein Flammenzeichen an der Wand, das Licht in die längst absehbare Zukunft des Landes wirft. Es lässt erkennen, was den Deutschen mit statistisch berechenbarer Sicherheit bevorsteht, wenn Merkels Überwältigungspolitik im bisherigen Umfang, also unkontrolliert, zügellos und ohne Obergrenzen, weiterläuft. Die Lautsprecher von Moscheegemeinden, muslimischen Zentralräten und türkischen Auslandsorganisationen haben ihre Vorstellungen deutlich genug umrissen, als sie erklärten: Wir achten deutsches Recht und deutsche Sitten – so lange wir in der Minderheit sind. Und dann?

Mehrheiten kippen langsam. Es beginnt mit der Eroberung einzelner Häuser – das haben wir hinter uns. Dann kommt der Straßenzug, danach das Stadtviertel an die Reihe – auch diese Phase ist inzwischen abgeschlossen, Köln-Ehrenfeld, Duisburg-Marxloh, Berlin-Neukölln und andere Gegenden sind fest in der Hand von Leuten, die von Kultur genauso abenteuerliche Vorstellungen haben wie Frau Özoguz. Wie es weitergeht, offenbart sich beim Blick in die Grundschulen, wo die strenggläubigen Knaben, die die Ehre von Kopftuchmädchen mit dem Messer in der Hand verteidigen, längst das Sagen haben.

Die Zustände in und um die Essener Tafel bestätigen nur, was jeder, der es wissen wollte, seit jeher wissen konnte. Dort haben die Ausländer die Mehrheit erobert und diese Mehrheit genauso ausgespielt, wie sie uns das versprochen hatten, also rücksichtslos. Die jungen Männer aus Syrien, Afghanistan oder Nordafrika vertreiben die jungen Frauen und die alten Männer aus Deutschland, und wer das schlecht findet, wird von den Vorkämpfern für Toleranz und Vielfalt öffentlich angeprangert. „Wir diskriminieren – die Deutschen“, sagt Jörg Sartor, der Leiter der Essener Tafel. Die Sozialdemokratin Katarina Barley findet das auch gut so.

Keine Leistung ohne Gegenleistung hieß früher einmal das Motto der SPD. Das ist vorbei. Heute kämpft diese Partei, kämpfen Gewerkschaften und Kirchen für die Eroberer, die nehmen, aber nicht geben wollen, und gegen die Verlierer, die nach ihrer Niederlage darüber belehrt werden, dass es ein Zeichen von Nächstenliebe und Gerechtigkeit sei, wenn die Schwachen den Starken weichen müssen und die Minderheit von der Mehrheit über den Tisch gezogen wird. Da gerade in Berlin ein neues Kabinett zusammengestellt wird, schlage ich vor, Jörg Sartor zum Sozialminister zu ernennen. Er weiß jedenfalls, wovon der spricht, wenn es um Gerechtigkeit geht.

Dr. Konrad Adam ist Journalist, Publizist und Mitbegründer der Alternative für Deutschland.