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4. November 1989: Demo auf dem Alexanderplatz, Beginn des Umzuges am westlichen Ende des S-Bahnhofes. Foto: Ralf Roletschek / roletschek.at

Dringender Appell aus Berlin

Liebe Cottbusser, liebe Dresdner, ich war bei euch auf dem Oberkirchplatz und auf dem Opernplatz. Und ich war beeindruckt. Ich bin fast 70 Jahre, ehemaliger Lehrer und war beim Neuen Forum in der Gruppe um Bärbel Bohley im Herbst 1989 aktiv. Ich war in Berlin-City am „Palast der Republik“ und in der Karl-Liebknecht-Straße am 6. und 7. Oktober 1989 dabei und stand unter den fast 1 Million Teilnehmern der Großdemo auf dem Alexanderplatz am 4. November 1989. Ich habe den Mauerfall und die Einheitsfeier direkt erlebt. Und alles andere danach auch. Die deutsche Einheit war und ist ein Glücksfall und ein großes Geschenk.

Und ich weiß um Angela Merkel, die am 12. Dezember 1989 in das Ladenlokal in der Marienburger Straße 12 in Berlin-Prenzlauer Berg hineinspaziert ist. „Ich will mitmachen“ – hat sie den Herren Eppelmann und Schnur vom „Demokratischen Aufbruch“ gesagt. Und sie hat mitgemacht, nachdem vorher alles gelaufen war. Und wie die Madam mitgemacht hat, sehen wir heute …

Leider bin ich nicht so vernetzt, daß ich alle wichtigen Ansprechpartner erreichen kann. Den nachfolgenden Aufruf habe ich heute Nacht spontan verfaßt, nachdem ich das Statement der aus meiner Sicht geistesgestörten und von Machtwahnsinn besessenen Merkel gehört habe. Bitte gebt das über eure Kanäle weiter. Wir brauchen die Straße. Es muß und es wird werden.

Bernd Thomsen
Berlin, 12. Februar 2018

Aufruf zum Marsch des Volkes

Liebe Landsleute, Bürger des stolzen, freien und geeinten Deutschland,

die Zeiten sind turbulent. Und sie sind wieder einmal reif für eine Wende. Merkel und ihre Clique, die Einheitspartei CDU-SPD, aber auch die Grünen und die Linken sind angeschlagen. Die Kanzlerin leidet unter Cäsarenwahn. Sie hält sich selbst für alternativlos. Und sie schätzt ihre und die Lage in Deutschland, in Europa und der Welt total falsch ein. Wir sollen diese Volksverräterin und Deutschlandvernichterin weitere vier Jahre ertragen. Es reicht!

Innerparteiliche Konkurrenzen und Kämpfe machen die Altparteien so gut wie handlungsunfähig. Und die AfD-Führung kann sich nicht für einen Frontalangriff entscheiden. Aus welchen Gründen auch immer. Aber so, wie es ist, kann es nicht bleiben. Unser Volk ist tief gespalten, leidet unter der Last der politischen Lähmung und öffentlichem Chaos. Wir brauchen Luft im Misthaufen, damit wieder Leben reinkommt und aus der stinkenden Masse fruchtbare Erde wird.

Die Ossis haben das, was jetzt abläuft, schon einmal durchgemacht. Und haben es geschafft, innerhalb sehr kurzer Zeit mit der geballten Macht des Volkes das Alte hinwegzufegen. Jetzt ist der Apfel reif, kann und muß gepflückt werden.

Nutzen wir die Gunst der Stunde. Zeigen wir massiv Flagge. Gehen wir in einer großen Aktion gemeinsam auf die Straße. Setzen wir ein Zeichen. Kommt mit Kind und Kegel am 17. Februar 2018 zum „Marsch der Frauen“ nach Berlin. Machen wir daraus einen „Marsch des Volkes“.

Ihr Sachsen, Brandenburger, Thüringer, Sachsen-Anhaltiner, Mecklenburger und Pommeraner, ihr Berliner – geht voran. Viele, auch aus dem Westen Deutschlands, werden uns folgen.
Auf geht´s!

Es lebe unser Deutschland! Es lebe unsere deutsche Heimat! Es lebe das deutsche Volk, das einen würdigen Platz in der Völkerfamilie und Zukunft verdient hat!