20170918 Mandic

Aufrecht gehen und Widerstand leisten!

»Die Germanenrede« von Dubravko Mandic auf der AfD-Kundgebung am 18. September 2017

Liebe Dresdner, es ist mir eine große Ehre, heute hier vor euch, in der Hauptstadt des deutschen Widerstandes und der Opfer, sprechen zu dürfen. Als die Montagsmärsche damals losgingen, wusste ich, jetzt geht es los. Jetzt geht ein Ruck durch Deutschland. Jetzt werden wir das Ruder herumreißen.

Wir sind heute ein gutes Stück vorangekommen. Deutschenfeinde wie Claudia Roth oder Frau Özoguz können heute nicht mehr einfach „Nie wieder Deutschland“ oder „Deutschland verrecke“ schreien. (Niemals!) Aber Özoguz glaubte tatsächlich sie, könnte einfach ungestraft behaupten, es gäbe keine spezifisch deutsche Kultur.

Frau Özoguz! Nicht nur gibt es eine spezifisch deutsche Kultur, es gibt auch immer noch das deutsche Volk – den Träger und Schöpfer dieser Hochkultur.

Frau Özoguz! Schon die Römer blickten vor 2000 Jahren voller Ehrfurcht hinter den Rhein, wo Stämme lebten, die eine gemeinsame Sprache sprachen, ihnen gemeinsame Götter und Ahnen ehrten und eine Sittlichkeit an den Tag legten, die den dekadent gewordenen Römern imponieren musste.

Tacitus beschrieb in seiner Germania ein Volk, das sich grundlegend von seinem eigenen Volk unterschied. Die Römer lobten die ehrenwerten germanischen Sitten, die unbedingte Freiheitsliebe und Tapferkeit.

Es waren eben jene Stämme, die das antike Erbe und das Christentum synthetisierten und im Mittelalter den Reichsgedanken weiterentwickelten: Es waren Angeln und Sachsen, Kimbern und Teutonen, Friesen und Normannen, die später das schufen, was wir heute westliche Zivilisation nennen. Es waren die Deutschen, ein Volk von Dichtern und Denkern, tiefsinnigen Träumern und scharfsinnigen Wissenschaftlern, die diese Zivilisation maßgeblich prägten.

Und jetzt kommen vaterlandslose Gesellen, Linke und Migranten wie Özoguz, pupsen in der Gegend herum und behaupten: Da ist gar nichts, nichts Spezifisches, jedenfalls nichts spezifisch Deutsches.

Und wir müssen uns an dieser Stelle fragen: Weshalb wird das geleugnet? Wieso wird Volk verleugnet? Wieso soll es auch auf einmal keine biologischen Geschlechter mehr geben, wieso keine traditionellen Familien. Wieso werden auch Grenzen hinterfragt.

Wer hat ein Interesse daran, dass sämtliche Bindungskräfte, wie sie sich in zivilisatorischen Institutionen wie Nationalstaat, Volk, Familie und Kirche manifestieren, wer hat ein Interesse daran, dass die zugrundeliegenden Bindungskräfte schwinden?

Wer? Es ist der Mamon! Karl Marx beschrieb das Phänomen als das Kapital, Zeitgenossen gebrauchen den Begriff One-World. Es ist die entfesselte menschliche Gier, welche die Mächtigen universalistische Werte und Ordnungen zu entwickeln antreibt, die vordergründig dem Wohle der gesamten Menschheit dienen sollen, jedoch seit ihrer konsequenten Ausbreitung zu stetig wachsenden Konflikten und blutigen Kriegen führen. Der Ruf nach Menschenrechten und Demokratie flankierte und rechtfertigte in den letzten 100 Jahren unzählige Waffengänge und es ist noch kein Ende in Sicht.

Hinter dem Großbanner der Menschenrechte koordiniert das „Kapital“ neuerdings globale Flüchtlingsströme, welche die Dimensionen der antiken Völkerwanderungen noch in den Schatten stellen werden. Diese Ströme ergießen sich nun ausgerechnet in Deutschland.

Der entwurzelte Mensch soll nach Vorstellungen der One-World Akteure nicht frei herumreisen können, weil er als Flüchtling oder Verfolgter exklusive Menschenrechte genießt, denn das ist ja nur vordergründig so, sondern weil das moderne Kapital neben dem freien Warenverkehr auch die allgemeine Personenfreizügigkeit zur Gewinnmaximierung benötigt.

Schäbig ist das! Die gleichen Leute, die allein auf Geldvermehrung aus sind, verkleiden sich als die größten Menschenfreunde, doch wir reißen ihnen die Maske vom Gesicht.

Der Migrant und Migration sind keine Werte an sich. Die potenziell zahllosen Migranten sind vielmehr nur reine ideologische Verfügungsmasse im globalen Spiel der One-World-Strategen. In diesem Spiel stellen die Deutschen als Volk die große Unbekannte und nicht berechenbare Variable dar. Sie sind einerseits eine der Haupttriebfedern des sich beschleunigenden Technisierungs- und Zivilisationsprozesses, andererseits aber auch gleichzeitig dessen nachdenkliche und mahnende Beobachter.

Es ist deshalb kein Zufall, dass die große Umweltschutzbewegung hier in Deutschland entstand. Es waren auch überwiegend deutsche Philosophen – Heidegger, Rathenau, Spengler und Jünger, denen die faustische Natur des Menschen gewissermaßen traditionell bekannt war, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Bewusstsein für die grundsätzliche Problematik und Okkupationskraft technischer Innovationen entwickelten.

Die mit der Industrialisierung einhergegangenen Verwerfungen waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Sprengkraft, die in der einsetzenden Digitalisierung aller Lebensbereiche steckt. Auf den ersten Blick verschaffen uns digitale Kommunikationsformen ein ungeahntes Maß an Freiheit. Blickt man jedoch genauer hin, erkennt man, wie das Finanzkapital und die ihm unterworfenen Regierungen und Helfershelfer sich daran machen, den so gläsern und nackt gewordenen Menschen in einem Maße zu kontrollieren, wie es bisher nur durch Orwell erdacht war.

Heiko Maaß und seine Schergen, das politmediale Kartell, wollen jedem Deutschen vorgeben, wie er zudenken hat – und was er zu denken hat. Sie bedienen sich dabei subtilster kulturmarxistischer Propaganda und haben auch gewisse Erfolge damit. Doch denen sagen wir: da machen wir nicht mit. Hier spricht das Volk!

Sie wollen einen neuen Menschen. Der moderne Mensch, losgelöst von seinen Ahnen, jenseits der Geborgenheit seines Volkes, nunmehr jeglicher Rückzugsräume beraubt werden. Da es ja keine Vergangenheit mehr gibt, soll es auch keine Geschlechter mehr geben. Auch die traditionelle Familie als Keimzelle des Volkes wird erschüttert und hinterfragt. Der moderne Mensch soll als völlig unbeschriebenes Blatt, als eine Tabula-Rasa begriffen werden, der alles und nichts werden kann. Losgelöst von tradierten Bindungen wird er atomisiert und vollständig dem Zugriff des übermächtigen Leviathan und des Kapitals ausgeliefert.

An dieser Stelle werden wir gewahr, was alles auf dem Spiel steht. Der Deutsche, aber auch jeder deutsche Staatsbürger und Europäer ist berufen und verpflichtet, diesen gefährlichen Entwicklungen Einhalt zu gebieten. Halt gibt in diesen schwierigen Zeiten das Bewusstsein von Volk! Dadurch, dass ich Volk bin, bin ich nicht 30 oder 50 Jahre alt, sondern Jahrhunderte und Jahrtausende Jahre alt. In jedem Deutschen schlummert Herman der Cherusker, Heinrich der Löwe und auch Martin Luther. Diese Ahnen wollen wir heute beschwören. Mögen sie uns beistehen im Widerstand gegen die unheilvollen Entwicklungen dieser Schicksalszeit. Widerstand!

Es ist die Zeit gekommen, aufzustehen und die Ketten zu sprengen. Aufrecht zu gehen und Widerstand zu leisten.

Vor zwei Jahren prophezeite Götz Kubitschek, wir alle würden noch erleben, welche Kraft zum Widerstand dieses Volk noch hat. In diesem Sinne schließe ich mit einem letzten Aufruf zum Widerstand: Lasst uns die Feinde dieses Volkes endlich aus dem Bundestag werfen!

Der Rechtsanwalt Dubravko Mandic ist AfD-Bundestagsdirektkandidat in Tübingen.