Der KV Dresden hat auf dem Kreisparteitag am 23.04.2016 eine geänderte Satzung beschlossen.
Wichtigste Neuerungen sind ein Quorum von 10 % für die Gültigkeit aller Beschlüsse sowie – bei gleichzeitiger Umstrukturierung – die Vergrößerung des Vorstands um einen weiteren Beisitzer. Gewählt wurde von den leider nur 32 anwesenden Mitgliedern des nominell größten sächsischen Kreisverbands Hans-Joachim Klaudius. Der 57 jährige Kieferchirurg mit eigener Praxis koordiniert in Dresden bereits die fünf Ortsgruppen und leitet selbst eine. Der Ortsbeirat wurde kürzlich auch zum Leiter der AG Aysl gewählt. Außerdem wurde eine neuer Rechnungsprüfer nachgewählt.
Daneben ging es zur knapp sechsstündigen Mitgliederversammlung in Anwesenheit der drei Dresdner Landtagsabgeordneten sowie zweier nichtdresdner Landesvorstände (Siegbert Droese, Hansjörg Borasch) relativ entspannt zu. Mit Julien Wiesemann, Ronny Steinke und Matthias Scholz rekrutierte sich die meistenteils souveräne Versammlungsleitung komplett aus JA‐Mitgliedern. Die Rechenschaftsberichte des Vorstandes und vertretungsweise des Schatzmeisters wurden ebenso spärlich diskutiert wie die Ergebnisse des 7.Landesparteitags in Markneukirchen.
Umstritten waren einige Satzungsänderungen zum 11. AfD‐Bundesparteitag in Stuttgart, die der KV im Namen einzelner Mitglieder einbrachte, Fragen der inneren Demokratie in Bezug auf die Mitgliederaufnahme sowie eine Initiative von Jörg Urban (MdL), der eine Initiative des Kreises gegen die Pläne der muslimischen Ahmadiyya‐Gemeinde anregte, in Dresden eine Moschee mit Minarett zu bauen. Hier soll der Kreisvorstand aktiv werden. (dth)

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