20180410 Jens Maier zu Dresdner Schulen

Jens Maier MdB:

Mehr als 20 Prozent der Dresdner Schüler sprechen nicht die deutsche Sprache

Der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden, Detlef Sittel (CDU), musste nun auf Anfrage zugeben, dass an einigen Grund- und Oberschulen in Dresden der Anteil ausländischer Kinder auf fast 50% angestiegen ist.

Das eindrucksvollste Beispiel ist dabei die Grundschule “Josephine” (Altstadt), die mit 46,3% den höchsten Anteil an ausländischen Kindern hervorbringt. Gefolgt von der 117. Grundschule “Ludwig Reichenbach” (Südvorstadt) mit 45,9% sowie der 102. Grundschule “Johanna” (Johannstadt) mit 45,8%.

Besonders bedenklich ist, dass an insgesamt zwölf Grundschulen und sechs Oberschulen der Anteil von Schülern, die Unterricht „Deutsch als Zweisprache“ erhalten, mittlerweile bei über 20 Prozent der Schulkinder liegt. Wenn ein Fünftel der Schüler einer Klasse die deutsche Sprache nicht beherrscht, ist das sehr bedenklich.

Die AfD-Fraktion hatte sich deshalb in einem Antrag an den Landtag dafür ausgesprochen, Kinder ohne Bleibeperspektive lieber auf die Rückkehr in ihre Heimat vorzubereiten. Die Kinder sollen in ihrer Muttersprache an Volkshochschulen unterrichtet und “fit for return” gemacht werden. Das würde unseren von Raumnot, Stundenausfall und Lehrermangel geplagten Schulbetrieb entlasten und dem Wohl aller Kinder entsprechen.

Dieser Antrag ist aktueller und dringender denn je.

Siehe Antrag der AfD-Fraktion: Unterricht für sächsische Schüler absichern – Ausländische Kinder und Jugendliche mit geringer Bleibeperspektive auf Heimkehr vorbereiten