r3 Mein Standpunkt

Alle gegen eine

Von Karla Lehmann

„Alle gegen eine(n)“ ist Ausdruck eines ungleichen, verabscheuungswürdigen Zwistes oder Kampfes. Dieser, von Kindern und Jugendlichen, bevorzugt auf dem Schulhof, ausgetragene Auseinandersetzungsmodus, hat die Ebene der Politik erobert. Hier tobt er sich in einer konzertierten Aktion von Regierungsmitgliedern, der etablierten Parteien, Medien und Kirchen gegen den Aufsteiger AfD aus. Das Ziel ist bekannt, die AfD und deren Repräsentanten in der Öffentlichkeit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu diffamieren, in die rechte Ecke zu stellen und einzuschüchtern, um sie damit für den Mainstream unwählbar zu machen.

Der AfD wird eine Verrohung der Sprache nachgesagt (Kubicki) sowie ein zunehmender Rechtsruck. Die Nazi-Keule wird immer wieder geschwungen (Wagenknecht, Göring-Eckardt, Gabriel, Schulz). Kanzleramtschef Altmeier versuchte kürzlich, unsere Mitbürger von ihrem Recht, wählen zu gehen, abzuhalten, weil Nichtwählen noch immer besser sei als die AfD zu wählen. Das verdient einen Sonderapplaus für diesen echten, das Grundgesetz einhaltenden Demokraten! Manch ein Schreiberling erwartet eine Erschütterung des Bildes von einem „guten Deutschland“ bei denkbarem 20-Prozent-Stimmengewinn der AfD.

Es werden in letzter Minute Sonderparteitage einberufen (Grüne und FDP) und Talkshows der Kanzlerkandidaten organisiert (CDU, SPD). Die dabei ausgelöste Flut populistischer Versprechen und Anbiederungen (Erhöhung des Pflegepersonals, Verbesserung des sozialen Wohnungsbaus, Rentenversprechen etc.) kann den Unmut, der durch die illegale Zuwanderung ausgelöst wurde, und das „Weiter so!“ nicht neutralisieren. Die TV-„Schlussrunde“ vom 21. September 2017 offenbarte, dass die Etablierten nicht in der Lage sind, die Versäumnisse der Vergangenheit und ihre aktuellen Stimmverluste zur Kenntnis zu nehmen, um daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen. Nein, sie wälzen ihr Unvermögen angstgetrieben und kopflos auf die AfD ab – auf wen sonst! Das erzeugt nicht nur Sprachlosigkeit, sondern provoziert ein „jetzt erst recht“ für die Alternative!

Der konsequent programmbezogene Wahlkampf und die Standfestigkeit unserer Repräsentanten imponieren und erzeugen Respekt. Sie sind die Basis des bisherigen Erfolgs und des Stimmenzuwachses. Ein unerwartet hoher AfD-Wahlerfolg ist trotz aller Widrigkeiten zu erahnen!

Karla Lehmann ist Mitglied des AfD-Kreisverbands Dresden.