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Grünen-Stadtrat Michael Schmelich kritisiert den Gedenkstein für die Opfer des 13. Februar in Dresden-Nickern, bedient die typischen Ressentiments und ideologischen Verblendungen seiner Links-Außen-Klientel und schafft es dabei, die eigentlichen Probleme im Gedenken Dresdens an den 13. Februar auszuklammern“, sagtGordon Engler, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Stadtrat, und führt fort: „Das ist auch gar nicht verwunderlich! Immerhin haben doch die Nazis Dresden bombardiert, wie Schmelichs Bundestagsfraktionsvorsitzende, Kathrin Göring-Eckardt, festgestellt hatte. Es ist eben scheinbar unumgänglich geworden, dass wir Ursache und Wirkung nicht vergessen und hierbei die historische Dekonstruktion ins Absurde steigern.

Man kann durchaus die Formulierung ‚Bombenterror‘ am Mahnmal in Nickern als diplomatisch unglücklich betrachten. Doch waren die alliierten Luftangriffe nicht ein grausamer, schreckenserweckender Schlag gegen die historische Altstadt, gegen die Dresdner Zivilbevölkerung? Hatte ‚Bomber-Harris‘ mit seiner Doktrin etwa anderes im Sinn als diese Wirkung zu erzielen?“ fragt Gordon Engler. „In den Augen der Grünen, und explizit in denen des linksextremen Spektrums, war Dresden (schon) damals eine Nazi-Stadt, ein Ort der Täter. In diesem einseitigen Weltbild, welches sich zwanghaft bemüht die eigene Schuld am erlittenen Schrecken in den Vordergrund zu rücken, wird verdrängt, dass zahllose unschuldige Menschen – und sogar (Haupt-)Opfer des NS-Regimes – durch die Alliierten ausgebombt und getötet worden sind.

Die Grüne und linksextreme Weltanschauung ist nicht geeignet um ein aufgeklärtes und selbst-bewusstes Geschichtsbild in uns Dresdnern, in uns Deutschen zu entwickeln. Sie ist ebenso Ausdruck krampfhafter Übertreibung, zu welcher wir Deutschen bedauerlicherweise fähig sind, sei es bspw. früher in der NS-Zeit oder heute als Hippie-Deutschland gegenüber der Flüchtlingswelle. Wir Deutschen müssen es offensichtlich immer übertreiben und mit dummen Alleingängen Europa brüskieren“, stellt Gordon Engler fest. „Insoweit wird die Geschichte Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht Recht geben, wie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker prophezeit, sondern sie wird, wenn sie so weiter macht, durch die Geschichtsschreibung eingereiht werden in eine Abfolge deutscher Spitzenpolitiker, die Europa ins Unglück stürzten“, glaubt Stadtrat Engler.

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PRESSEMITTEILUNG – 18.02.2016