Pressemitteilung  –  13.01.2016

Bürgergespräch der Dresdner AfD-Abgeordneten Karin Wilke im Sächsischen Landtag zum Thema Integration war ein „voller” Erfolg.
Fast 100 Bürger kamen am 06.01.2016 in den Landtag, um den Ausführungen der geladenen Referentin des Abends, Frigga Tiletschke, zu folgen. Als Historikerin und Sprachlehrerin berichtete sie aus der Theorie und ihrer persönlichen Praxis mit der deutschen Integrationspolitik des BAMF.

Kernsatz des Abends war ihre Feststellung, “dass alle Bemühungen letztlich nur den Effekt haben, die Flüchtlinge und Asylbewerber für die Angebote und Ansprüche des Sozialstaates zu konditionieren.“

Frau Tiletschke begründete dies mit den praxisfernen Lernzielen (Europäischer Referenzrahmen) der nicht für diesen Personenkreis entwickelten Sprachkurse. Zudem ist eine Koppelung von Sprach- und Schulabschlusserwerb mit einer modifizierten neuen Ausbildungsverordnung und die Bündelung aller Maßnahmen zwischen Verwaltung, Industrie, Handwerk, Handel und Vereinen absolut notwendig.

Doch weder die Besonderheit der persönlichen Identität des jeweiligen Asylbewerbers noch die Situation der aufnehmenden Gesellschaft werden ernsthaft und zutreffend bearbeitet. Wirkliche Integration in die Lebens- und Arbeitswelt findet praktisch nicht statt. Alles was passiert, ist eine Rundum-Betreuung durch eine boomende Helferindustrie. Das führt unweigerlich zu einer Kette von Missverständnissen und den damit verbundenen Frustrationen für alle Beteiligten.

„Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen.”

Anhand von konkreten Beispielen aus anderen Ländern wurden effektivere Ansätze diskutiert. Ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis muss eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Entscheidung über einen verlängerten Aufenthaltsstatus sein, schon im Dienste der inneren Sicherheit.

Die Landtagsabgeordnete Karin Wilke sieht hierin einen entscheidenden ersten Ansatz für eine erfolgreichere Integrationspolitik. Das allein wird aber nicht helfen. Helfen kann nur eine pragmatischere und weniger ideologisch belastete Sicht auf die objektiv gegebenen Herausforderungen.

Karin Wilke: “Deutschland liebt es bunt, aber nur im feurigen Mausgrau der Bürokratie.”

Karin Wilke MdL

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