20190306 AfD durfte nicht an Kranzniederlegung teilnehmen

AfD durfte nicht an Kranzniederlegung teilnehmen

Von AfD Sachsen

An der Kranzniederlegung für die Opfer der Bombardierung von Chemnitz durfte die AfD dieses Jahr nicht teilnehmen. Polizisten wiesen die 20-köpfige Gruppe ab, da sie die Veranstaltung „stören“ würde, berichtet die „Freie Presse“.

Andreas Harlaß, AfD-Landespressesprecher und gebürtiger Chemnitzer, erklärt:

„Die Zustände in Sachsen werden immer haarsträubender. Jetzt darf eine demokratische gewählte Partei, die bei der letzten Bundestagswahl stärkste Kraft im Freistaat wurde, nicht einmal mehr an einer Kranzniederlegung für Bombenopfer teilnehmen. Perfider geht die intolerante Ausgrenzung vieler Sachsen wirklich nicht.

Chemnitzer AfD-Mitglieder berichten, dass sie jedes Jahr ohne Anmeldung an der Trauerveranstaltung teilgenommen hatten. Offensichtlich werden nun im Wahljahr größere Geschütze aufgefahren: Ordnungsbürgermeister Runkel hat die AfD-Kranzniederlegung als ‚Provokation‘ bezeichnet und verboten. Diese unsägliche Gesinnungspolitik zeigt die Angst und die Hybris der etablierten Eliten vor der Bürger-Partei AfD.

Für mich als gebürtigen Chemnitzer ist dieses totalitäre Gebaren besonders bitter. Meine Eltern liegen beide auf diesem Friedhof an der Wartburgstraße. Meine Mutter hat den Bombenangriff im Keller in Kappel überlebt und dort unter schwierigsten Umständen meine Schwester geboren. Mein Vater war bereits Kriegsgefangener. Und heute sagt ein Ex-DDR-Staatsanwalt und Linkspolitiker namens Runkel, wer wie und warum trauern darf und wer nicht?“