20190407 Dr. Christian Blex

Argumentationshilfe: Klimawandel und CO₂

Von Dr. Christian Blex MdL, stellvertretender Landessprecher NRW

+++ Die AfD leugnet den Klimawandel! +++

Nein, die AfD leugnet mitnichten den Klimawandel. Das Klima hat sich schon allerdings immer gewandelt und auch in vorindustrieller Zeit hat es Temperaturschwankungen gegeben.
Zu den Warmphasen dieser natürlichen Schwankungen gehören die Römische Wärmeperiode vor ca. 2.000 Jahren und auch die Mittelalterliche Wärmeperiode vor ca. 1.000 Jahren. Bei Wärmeperioden lagen die Durchschnittstemperaturen auf unserem Niveau und sogar leicht höher. Solche Warmzeiten waren immer gut für die Menschheit. Hungersnöte und Völkerwanderungen gab es in den nachfolgenden Kaltzeiten.
Die AfD bezweifelt daher nicht die Tatsache, dass sich das Klima ändert, sondern den Einfluss des Menschen auf das Klima.

+++ Und was ist mit dem Weltklimarat? +++

Der Weltklimarat (IPCC) ist keine unabhängige Forschungseinrichtung, sondern ein Politgremium. Er betreibt Klimapolitik mit nur einem Ziel: Die unbestätigte These des menschengemachten Klimawandels zu befördern.
Meinungen und Thesen, die der CO2-These widersprachen, werden innerhalb des IPCC nicht zugelassen und diskreditiert. In der jüngeren Vergangenheit haben sich zahllose Wissenschaftler vom IPCC öffentlich distanziert, weil dieser wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und ohne jede Grundlage den Weltuntergang predigt.

+++ Aber 97 Prozent der Wissenschaftler bestätigen die These vom menschengemachten Klimawandel! +++

Das behauptet eine Studie, der Barack Obama 2013 mit einem Tweet zu globaler Aufmerksamkeit verhalf. Der Atmosphärenphysiker Dr. Richard Lindzen vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) bezeichnete sie als „reine Propaganda“.

+++ Aber die Gletscher schmelzen und der Meeresspiegel steigt! +++

Am Nordpol scheint es etwas wärmer zu werden, in der Antarktis aber dafür kälter. Eis, was auf dem Meer schwimmt, führt beim Schmelzen zu keinem Anstieg des Meeresspiegels.
Außerdem tauchen unter den schmelzenden Alpengletschern durchaus 4.000 Jahre alte Baumstümpfe auf. Das heißt, vor 4.000 Jahren war es deutlich wärmer, weil die Baumgrenze höher lag.

+++ Aber CO ₂ ist klimaschädlich und trägt zur Erderwärmung bei! +++

Nein. Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre blieb während der vergangenen 10.000 Jahre bis zum Beginn der Industrialisierung 1850 nahezu konstant, kann also keine Klimaänderungen verursacht haben. Ein viel wahrscheinlicherer Kandidat dafür ist die Sonnenaktivität.
Wussten Sie, dass die Atmosphäre nur zu 0,04 Prozent aus CO₂ besteht? 96 bis 97 Prozent des CO₂-Gehalts der Atmosphäre produziert die Natur selbst! Ohne CO₂, einem Hauptbestandteil der Photosynthese, gäbe es gar keine Pflanzen, Tiere oder Menschen. Nicht zuletzt durch den steigenden CO₂–Anteil in der Atmosphäre haben die Weltnahrungsernten signifikant zugenommen. Jeder Gärtner weiß, dass eine Zunahme an CO₂ in der Atmosphäre das Pflanzenwachstum beschleunigt.

+++ Aber der Treibhauseffekt ist bewiesen! +++

Nein. In der Vergangenheit folgte die Veränderung der CO₂-Konzentration der Temperaturänderung und nicht etwa umgekehrt. Klimamodelle können die Vergangenheit nicht erklären. Sie sind rein mathematische Computer-Modelle ohne schlüssige physikalische Theorie zur Erwärmung durch Treibhausgase. Die globale Temperatur steigt seit 2000 nicht mehr an.

+++ Aber Deutschland hat nichts zu verlieren, klimafreundlicher zu leben! +++

Deutschlands Pläne zur Dekarbonisierung der Gesellschaft zeugen von purer Unvernunft und haben nichts mit dem Verursacherprinzip zu tun.
Seit 1990 reduzierte Deutschland seinen CO2-Ausstoß von 1.052 Millionen Tonnen auf rund 800 Millionen Tonnen pro Jahr, hauptsächlich durch die Deindustrialisierung in Mitteldeutschland. Doch im gleichen Zeitraum stieg der Ausstoß Chinas von 2.444 auf 10.100 Millionen Tonnen! China darf selbst unter dem sogenannten Pariser Klimaabkommen munter bis 2030 seinen CO2-Austoß erhöhen.
Deutschlands Anteil am weltweiten CO₂- Ausstoß beträgt 2,23 Prozent (China: 28,21 Prozent; USA: 15,99 Prozent; Indien: 6,24 Prozent; Russland: 4,53 Prozent). ((Statista, 2016)).
Weder China, die USA, Russland, Indien haben vor, ihren CO2-Austoß zu senken, daran ändert auch das sog. Pariser Klimaabkommen nichts.
Trotzdem will ausgerechnet Deutschland Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent drücken.