20190304 Martin Plötze am Goldenen Reiter
Martin Plötze beim AfD-Infostand am Goldenen Reiter. — Foto: AfD-Dresden

Die sächsische CDU – „nicht ganz so schlimm“?

Eindrücke vom AfD-Infostand am Goldenen Reiter

Von Hans-Jürgen Zickler

Unser eifriger Martin hat zu einem frühen Beginn unseres Infostandes gerufen. So stehen wir anfangs etwas verlassen am kühlen Samstagmorgen am Goldenen Reiter. Der Vorteil – man hat Zeit für ein ausführliches Gespräch mit den wenigen Passanten.

Eines ist mir in besonderer Erinnerung geblieben: Ein Mann, der auch am Samstag in Arbeitssachen unterwegs war, – eigentlich unser Klientel – sagte mir, er werde zur Landtagswahl die CDU wählen, denn die sächsische CDU sei ja nicht ganz so schlimm wie die in Berlin. Eine niederschmetternde Logik! Wie kann man eine Regierung wählen, die „schlimm“ ist, nur eben nicht ganz so schlimm. Da kam bei mir sofort die Erinnerung an DDR-Zeiten auf. Da gab es auch Leute, die gingen in die Blockparteien u.a. in die CDU, weil die nicht ganz so schlimm waren wie die SED. Hier müssen wir im Wahlkampf sehr aufpassen: diese Wähler sind unser Potential, die müssen wir davon abhalten, der CDU ein „Weiter so“ zu ermöglichen.

Es gilt im Wahlkampf deutlich zu machen, dass die CDU – und damit auch ihre sächsischen Statthalter –, verantwortlich sind für all die Dinge, die in unserem Land z.Z. schief laufen. Lassen wir es den Kretschmers nicht durchgehen, sie hätten sich gegen Merkel nicht durchsetzen können. Auch wer nur das Fluchtfahrzeug fährt, ist Mittäter!

Rütteln wir die arbeitssamen, rechtstreuen Wähler auf, indem wir ihnen im Wahlkampf deutlich machen, wie wenig auch die sächsische CDU teilweise geleistet hat. Die linksgrünen Sozialarbeiter werden wir sowieso nicht gewinnen können.

Im Laufe des Tages bekam unser Stand noch kräftige Unterstützung durch Heinrich, Steffen und Robert, so konnte ich mich zum Mittag hin verabschieden und arbeiten gehen. Darum habe ich den Besuch einiger Schwarzgekleideter nicht mehr mit verfolgen können. Ihre Anzahl war gering und so blieb es nur bei Rededuellen.

Auch am Nachmittag kam es noch zu interessanten Gesprächen mit den Bürgern. Sie machten deutlich, wie viele Menschen Angst haben – Angst vor sozialer Kälte, Angst vor Gewalt, Angst vor dem, was Frau Merkel aus diesem Land gemacht hat. Oftmals war auch von der Wut über die vielen Ungerechtigkeiten in unserer Heimat die Rede.

Zeigen wir den fleißigen Menschen in unserem Land, dass es eine Partei gibt, die sich um sie kümmert – unsere AfD!

Martin Plötze ist AfD-Spitzenkandidat Wahlkreis 2 zur Dresdner Stadtratswahl am 26. Mai 2019.
Hans-Jürgen Zickler ist AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 47 zur Landtagswahl in Sachsen am 1. September 2019.