#Klimastreik: Fantasie ist eine wunderbare Eigenschaft, aber man muss sie im Zaum halten.

#Klimastreik: Fantasie ist eine wunderbare Eigenschaft, aber man muss sie im Zaum halten.

#Klimastreik: Fantasie ist eine wunderbare Eigenschaft, aber man muss sie im Zaum halten.

Haben wir als Kind nicht alle gedacht, wir können – nein wir müssen die Welt verändern? Die Lösung liegt doch auf der Hand, warum sehen das die „Alten“ nicht?

Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben – ein Privileg der Jugend. Die derzeitige Klimahysterie ist eine Politik der Ablenkung von wirklichen Problemen, die die Ressourcen der Jugendlichen bindet. Die große Angstmache treibt junge Menschen dazu, sich für etwas zu engagieren, deren Folgen sie erst später zu spüren bekommen. Das Klima ändert sich, doch der Einfluss des Menschen dürfte verschwindend gering sein.

Es ist leicht, sich für autofreie Städte einzusetzen, wenn der Schulweg nur ein paar Meter ist. Es ist leicht, Energiegewinnung zu verdammen, wenn weder die Existenz noch der Broterwerb davon abhängen. Es ist leicht, Veränderung zu verlangen ohne selbst etwas zu tun. Würde jeder der Demonstranten einen Baum pflanzen, Müll von den Elbwiesen sammeln oder sich für Wildtiere einsetzen, käme das sicherlich der Umwelt mehr zu Gute, als eine überflüssige Veranstaltung.

Die tatsächlichen Probleme in diesem Land gehen völlig unter. Defizite in innerer Sicherheit, Lehrermangel, Altersarmut, Engpässe in der Pflege und der Mangel an Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung sollte den revolutionären Geist der Jugend beflügeln.

Das ist eine Zukunft, für die nicht nur an einem Freitag gestritten werden muss. Doch das Vertrauen in die Vernunft der Jugend bleibt bestehen – sie wird die Maskerade  durchschauen und sich abwenden – früher oder später.

Beitrag von Stephan Rose

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