Maritim, ganz ohne Maritim

Maritim, ganz ohne Maritim

Maritim, ganz ohne Maritim

Unsere Wahlkampffeier auf dem Salonschiff „Gräfin Cosel“ rief direkt die selbsternannten, moralisch Überlegenen auf den Plan. Darf man der AfD ein Schiff vermieten? - thematisiert die heutige Sächsische Zeitung? Gar von „braunen Schrammen“ schwadronieren die Gräbenschaufler, die darum bemüht sind, die üblichen haltlosen Mythen von Rassismus warm zu halten und sich als Verteidiger ihrer eigenen Vorstellung von Demokratie zu gerieren.

Die Sächsische Dampfschifffahrt antwortet mit Artikel 3 des Grundgesetzes und erwischt damit die moralischen Überlegenheitsfantasten eiskalt. Was der AfD nahezu haltlos vorgeworfen wird, praktizieren die Jünger des linken Moralpopulismus selbst in Reinkultur. Prompt meldet sich auch die Maritim-Kette und widerspricht der Aussage, keine Räume an die AfD zu vermieten.

Die Maritim-Kette käme wohl ohnehin kaum als Veranstaltungsräumlichkeit infrage. Ein Unternehmen, dass sich erdreistet, sich moralisch über die Wähler zu erheben, selbst am Gleichbehandlungsgrundsatz zu rütteln, kann nur schwerlich für eine rechtsstaatliche Partei als Partner gelten.

Es braucht mehr sächsische Unternehmen ohne Ideologen in den Chefetagen, die den Mut haben, sich aktiv für eine pluralistische Demokratie einsetzen.

Beitrag von: Stephan Rose

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