Pflegende Angehörige in der Krise nicht alleine lassen!

Pflegende Angehörige in der Krise nicht alleine lassen!

Pflegende Angehörige in der Krise nicht alleine lassen!

Die beruflichen Pflegekräfte zählen zu den Berufsgruppen, die mit großer Verantwortung der Corona-Pandemie trotzen. Zu Recht mahnen viele auf twitter „Wir bleiben für euch hier. Bleibt bitte für uns daheim“ und bemängeln gleichzeitig die halbherzigen Maßnahmen der Regierung zur Beseitigung des Pflegenotstandes.
Im Angesicht der Corona-Infektionen, richtet sich der Blick nun aber verstärkt auf die Pflegekräfte. Erneut geht der Blick aber an den pflegenden Angehörigen vorbei.
41% der pflegebedürftigen Sachsen werden ausschließlich durch Familienmitglieder gepflegt. Schon seit Jahren verlangt die AfD ein Landespflegegeld, um die Kosten- und Zeitaufwendungen unbürokratisch zu honorieren. Nun in der Krise zeigt sich wie wichtig die Förderung wäre.
Häusliche Pflege bewahrt seit Jahren das Pflegesystem vor dem Kollaps und wird dennoch erneut übersehen. Bürokratieabbau, Schutzausrüstung und Beratung müssen sofort auch für pflegende Angehörige unbürokratisch bereitgestellt werden. Damit können zusätzliche Belastungen aufgrund der Preisexplosion und den Mehrverbrauch an Schutzkleidung eingedämmt werden.
Kostete vor der Corona-Pandemie eine OP-Maske 3 Cent, so ist sie nun bei fast 1 EUR. Auch eine FFP2-Atemschutzmaske kostete vor dem Ausbruch durchschnittlich 35 Cent und nun durchschnittlich 8,50 EUR, weiß die DIVI zu berichten.
Es ist eine unverzeihliche Schande, dass pflegende Angehörige erneut allein gelassen werden. *SR

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