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Der Grünen-Politiker und Stadtrat Johannes Lichdi beschimpft Dresden als ein borniertes und engherziges Provinznest von Pegida-Verstehern.

In einem bundesweit bekannt gewordenen Meinungsbeitrag des Tagesspiegel vom 13.01.2015 „http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gruenen-politiker-zu-pegida-dresden-als-borniertes-und-engherziges-provinznest/11224136.html“ verlässt Lichdi die gemeinsame Plattform der Demokraten.

Er lässt in seinem Artikel seinen Vorurteilen freien Lauf und verunglimpft jeden, der nicht in sein beschränktes Weltbild passt. Selbst die mit ihm schwimmende Oberbürgermeisterin wird für ihre Pro Forma-Einladung an die Pegida-Spaziergänger zur großen Anti-Pegida-Demonstration als (wörtlich) Pegadisten-Versteherin diffamiert.

Natürlich hat jeder ein Recht auf seine Subjektivität. Er disqualifiziert sich aber für jede verantwortungsvolle öffentliche Funktion.

Wer ein mehrfach, auch per Bürgerentscheid, demokratisch legitimiertes Projekt wie den Bau einer Brücke zum Anlass nimmt, eine ganze Stadt mit Galle zu besudeln, sollte sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Er demonstriert damit seinen Unwillen, sich demokratischen Prozessen zu unterwerfen.

Lichdi stellt sich gewissermaßen über die Demokratie und verachtet alle, die anderer Meinung sind als er. Dass er mit dieser Haltung nicht allein steht, macht die Entgleisungen nicht besser.
Wer eine ganze Stadt „säubern“ will, wie es die von ihm unterstützten „Nazi frei“-Demonstranten handgreiflich mit Besen und Schaufel tun, gibt sich ungehemmt seinen Ressentiments und Vorurteilen hin.

Wer sich mit den Sprüchen blockierender Gegendemonstranten wie „Wir sind die Mauer, das Volk muss weg“ solidarisiert, sollte sich von Professor Heitmeyer analysieren lassen.

Hierzu ein Zitat aus Wikipedia: „Der Begriff „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ basiert auf dem Bielefelder Desintegrationsansatz und zielt darauf ab, feindselige Einstellungen zu Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit verschiedenen Lebensstilen in einer Gesellschaft mittels eines Begriffes von großer Spannweite zu erfassen und zu systematisieren.“

Keine noch so ruppige Aussage der Pegida-Spaziergänger erreicht auch nur im Ansatz die desintegrativen Qualitäten des Herrn Lichdi.

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