— Sämtliche sozialen Systeme und die Gerichte stehen vor dem Kollaps, aber die Regierung Merkel denkt nicht ans Umdenken. Da mutet es schon fast sarkastisch an, wenn Deutschland die Italiener rügt, sie könnten die Umverteilungsfälle administrativ nicht bewältigen, aber gleichzeitig die Übernahme von weiteren 1.500 Asylbewerbern im EU-Umverteilungsverfahren anbietet. Die Einwanderungswelle wirkt wie ein gigantisches Konjunkturprogramm im Inland, allerdings zulasten der Steuer- und Abgabenzahler, besonders in den Unternehmen. Über kurz oder lang muß die Rechnung in Form von Steuer- und Sozialabgabenerhöhungen kommen. Das wird neben den protektionistischen Maßnahmen der USA den Wirtschaftsstandort Deutschland – gerade im Mittelstand, der personalintensive Arbeitsläufe nicht ins Ausland verlagern kann, wie im Handwerk zum Beispiel – teuer zu stehen kommen. Die Wirtschaftssanktionen gegenüber Rußland tun ein übriges.

Als mittelständischer Unternehmer kann man nur sagen: Wir schaffen sie ab, die „Wir schaffen es“-Politik, denn diese schafft uns Deutsche.

Dr. Joachim M. Keiler, Mittelstandsforum Sachsen

 

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[rs/27.7.2017]