AfD-Fraktion in öffentlich-rechtlichen Talkshows so gut wie nie vertreten

AfD-Fraktion in öffentlich-rechtlichen Talkshows so gut wie nie vertreten

AfD-Fraktion in öffentlich-rechtlichen Talkshows so gut wie nie vertreten

Von AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Der Talkshow-König des Jahres heißt Robert Habeck mit 13 Auftritten in 2018. Niemand war häufiger in Talkshows vertreten als der Grüne. Auf Platz zwei folgt die Co-Vorsitzende Annalena Baerbock mit zehn Besuchen. Auch FDP-Lindner, SPD-Barley sowie zahlreiche Unions-Angehörige waren stets willkommen. Weit abgeschlagen dagegen der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland, der lediglich dreimal eingeladen wurde. Alice Weidel kam gar nur auf einen Auftritt.

Die Auswertung durch das Redaktionsnetzwerk Deutschland zeigt klar und deutlich, dass die Öffentlich-Rechtlichen keinesfalls ausgewogen berichten und die Pflicht zur Neutralität völlig vernachlässigen. Ob Maischberger, Anne Will, Hart aber fair oder Maybrit Illner – ganz offen schneidet man die größte Oppositionspartei, die im Auftrag von über sechs Millionen Wählern im Bundestag sitzt.

Diese einseitige Auswahl von Talkshowgästen hat zur Folge, dass wir kaum Gelegenheit dazu haben, unsere Fraktionsarbeit der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Den Bürgern wird durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk die ausgewogene Information vorenthalten und das bei einem zwangsweise erhobenen Beitrag, der laut ARD und ZDF gerade deswegen zu entrichten ist, damit man das vermeintlich hohe Berichterstattungsniveau halten kann. Diese Benachteiligung unserer AfD-Fraktion ist eines demokratischen Diskurses schlicht unwürdig.

Quelle: DIE WELT

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