Bernhard Kabitzsch: Lausitz zeigt Widerstand gegen Randalierer vom Antikohlekraftbündnis „Ende Gelände“

Bernhard Kabitzsch: Lausitz zeigt Widerstand gegen Randalierer vom Antikohlekraftbündnis „Ende Gelände“

Bernhard Kabitzsch: Lausitz zeigt Widerstand gegen Randalierer vom Antikohlekraftbündnis „Ende Gelände“

Titelbild: AfD Mitglieder am Rande der Kundgebung vor dem Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ mit MdB Karsten Hilse, Foto: Bernhard Kabitzsch

Das Wochenende vom 29.11. bis 01.12.2019 war in der Lausitz gekennzeichnet durch den Kampf der Energieversorger für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gegen linksgrüne extremistische Kohlekraftgegner vom Bündnis „Ende Gelände“, unterstützt durch „Fridays for Future“. Die Mainstreammedien bezeichnen sie als „Aktivisten“.

Am Freitag startete eine Kundgebung der Kumpel und Kraftwerksarbeiter am Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ unterstützt vom Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. gegen Gewalt und speziell gegen „Ende Gelände“.
Angereist waren auch Mitglieder vom AfD KV Dresden.
Redner waren Vertreter aus dem Kraftwerk und Politiker. Unverständlich war für uns das SPD Bürgermeister dort reden konnten, obwohl diese Partei die Verteufelung der Braunkohle ganz vorn vorantreibt und vermutlich indirekt sogar die linksgrünen Vereine unterstützt.
Die AfD als einzige Partei mit klaren Programm für die Braunkohle durfte nicht auftreten, aber am Rande der Veranstaltung konnten wir wenigstens gut sichtbar unsere Meinung zeigen, wie auf dem Titelbild zu sehen ist.

Am Sonnabend kam es dann zu den Unruhen. Die Kraftwerke haben vorsorglich die Leistung minimiert um auf die fehlende Kohlezulieferung vorbereitet zu sein.
Die Aktionen der Störer folgten auch wie erwartet.
400 Randalierer stürmten den Tagebau Jänschwalde, 500 den Tagebau Welzow Süd. 3 Polizisten wurden verletzt, Schlagstöcke und Reizgas mussten eingesetzt werden um die Besetzung der Bagger zu verhindern.
Das nichts Schlimmeres passiert ist haben wir besonders auch den tapferen Bergleuten zu verdanken welche sich aktiv den Ökoterroristen in den Weg gestellt haben.

Foto: Widerstand der Bergleute, Bericht Toni Schneider auf Facebook

 

Was sind die Ziele dieser Bewegung?
Ich denke es geht den Randalierern bei den „Klimastreiks“ nicht nur um die fehlgeleitete Angst vor der Klimaveränderung.
Diese Menschen lehnen unsere Gesellschaft ab, Kommunisten unterstützen diese Bewegung. Auf einem Transparent ist zu lesen „Make capitalism History!“ (Machen Sie Geschichte mit dem Kapitalismus!)
Sie verachten unsere Gesetze, unsere Demokratie, besetzen fremdes Eigentum!
Wo bleibt hier eigentlich der Verfassungsschutz?
Aktuell sieht die Realität ganz anders aus. Die Staatsmacht und Medien solidarisieren sich indirekt mit den Klimademonstranten. Polizisten, welche sich im Vorfeld für die Betroffenen eingesetzt haben, werden vom Dienst suspendiert.

Wie ist die technische Situation?
Tatsache ist, dass für die Energieversorgung Kohle, Gas oder Atomstrom unverzichtbar sind. Es gibt mehrere Wochen im Jahr ohne Sonne und ohne Wind. Wie soll der Strom dann produziert werden? Alle Pumpspeicherwerke in Deutschland können gerade einmal Energie für 45 Minuten speichern. Andere praktikable Energiespeicher gibt es nicht und sie sind auch nicht in Sicht.

Aktuell ist die Situation bereits sehr kritisch. Durch die bereits durchgeführte ersatzlose Abschaltung regelfähiger Kraftwerke kommt es zu einer Unterdeckung bei der Stromversorgung. Besonders kritisch wird es ab dem Jahr 2023. Der prognostizierten Spitzenleistung für Deutschland von 81,8 Gigawatt stehen nur 75 Gigawatt gesicherter Leistung gegenüber. Diese Lücke muss durch Import aus dem Ausland gesichert werden, allerdings ist fraglich ob das Ausland dazu in der Lage ist.
Zu dieser Erkenntnis kommt der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft)
https://www.businessinsider.de/am-15-januar-2020-droht-deutschland-eine-versorgungs-katastrophe-2018-1

Im Programm der AfD Sachsen für die Landtagswahl ist zu lesen:
Technisch ist der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien nicht sinnvoll, weil es auf absehbare Zeit keine Speichermöglichkeiten für die erforderlichen Energiemengen gibt. Die Energiedichte von Solar- und Windkraft ist nicht ausreichend, um den Industriestandort Deutschland stabil mit Elektroenergie zu versorgen. Grundsätzlich gibt es durch die Komplexität des CO2-Kreislaufes keinen Nachweis, dass die anthropogenen CO2-Emissionen in ihren Auswirkungen einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung der Durchschnittstemperaturen haben. Da auf dieser unbelegten These die gesamte Politik der „Erneuerbaren Energien“ aufbaut, entfällt jede Notwendigkeit, diese anthropogenen CO2-Emissionen über die gesetzliche Präferierung bestimmter Energieformen wie Wind und Solar zu Lasten der grundlast- und regelfähigen Energieformen Kohle- und Gasverstromung zu reduzieren.

 

Bernhard Kabitzsch ist Mitglied des Vorstands des AfD-Kreisverbands Dresden und Landesfachausschuss 10 - (Energie, Technik und Infrastruktur)

 

 

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