Umweltschutz gehört nicht in grüne Hände

Umweltschutz gehört nicht in grüne Hände

Umweltschutz gehört nicht in grüne Hände

Jede im sächsischen Landtag vertretene Partei setzt sich laut Selbsteinschätzung für den Umweltschutz ein. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind jedoch sehr unterschiedlich. Das liegt nicht an verschiedenen Einstellungen zur Natur, sondern an verschiedenen Einstellungen zum Menschen. Für Konservative steht immer der individuelle Mensch im Mittelpunkt des Handelns, während Linke meist abstrakten Ideen nacheifern.

Früher war das der „Klassenkampf“, an dem die Arbeiterklasse jedoch im Wirtschaftswunder das Interesse verlor, da sie zur Mittelschicht aufsteigen konnte. Da Linke ihre Ideologien zum Leben brauchen, haben sie nun die „Vielfalt“ entdeckt und setzen sich für die vermeintlich unterdrückten Rechte von verschiedensten Grüppchen ein. Am Ende steht die Utopie einer Weltgemeinschaft voller Dogmen. Für Links-Grüne stehen ihre Phantasien über den Interessen und der Freiheit des einzelnen Menschen.

Für den vermeintlichen Umweltschutz ist man bereit Deutschland zu deindustrialisieren und eine Verarmung zu riskieren. Viele lange erarbeitete Freiheiten, wie die Freiheit zur Mobilität und zum Reisen, eine sichere Energieversorgung und sogar Essgewohnheiten sollen eingeschränkt werden. Dabei denken Grüne immer in erster Linie an Steuererhöhung.

Für die AfD als einzige konservative Partei in Sachsen ist die Motivation für den Umweltschutz eine andere. Für uns steht der einzelne Mensch im Mittelpunkt des Umweltschutzes. Wir glauben, dass Menschen eine Heimat brauchen und dass die Natur ein wesentliches Element der Heimat ist. Als Familienmenschen möchten wir unseren Kindern selbstverständlich eine intakte Natur hinterlassen. In einer beschädigten Natur würden wir uns weder wohlfühlen, noch könnte diese uns die Ressourcen bereitstellen, die wir zum Überleben brauchen. Wir sind in ein komplexes Ökosystem eingebunden, welches wir erhalten müssen. Das wissen wir Sachsen spätestens seit 300 Jahren, als der sächsische Beamte von Carlowitz den Nachhaltigkeitsbegriff im Umgang mit der Natur geprägt hat.

Nachhaltiges Handeln bedeutet jedoch auch, dass Maßnahmen wirtschaftlich machbar und sozial verträglich sein müssen. Ökonomisch unmögliche Maßnahmen, wie eine schnelle Energiewende vorzuschlagen, ist reiner Populismus, der mit den Ängsten der Menschen vor Umweltkatastrophen spielt. Enteignungen, wie bei den Dieselfahrzeugen, steigende Strom- und Wohnpreise und weitere Abgaben treffen vor allem hart arbeitende Menschen und führten in Frankreich zurecht zu den Gelbwestenprotesten.

Für die AfD ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig, der alle Aspekte der Umwelt einbezieht.
Ist sowas Umweltschutz? Für riesige Monokulturen an Energiepflanzen zum Erzeugen von Biokraftstoffe werden Artensterben oder Überdüngung in Kauf genommen.

In Dresden soll eine wegsparende Brücke wegen der Kleine Hufeisennase nicht gebaut werden und kostet dem Bürger dann viel Geld, wenn aber tausende Fledermäuse, Vögel und Insekten in Windenergieanlagen zerhackt werden – ist dies umweltfreundliche Energie?
Solaranlagen enden als giftiger Sondermüll. Gebäude werden durch neue Isolierzwänge nicht nur teurer, sondern auch gut brennbar. Hocheffiziente deutsche Kohlekraftwerke werden stillgelegt, während in vielen Teilen der Erde neue mit schlechterem Standard entstehen. Zur Sicherung der Stromversorgung in Zeiten ohne Wind und Sonne müssen dann regelbare Gaskraftwerke (ein Rohstoff der importiert werden muss) neu gebaut und unterhalten werden, die aber auch CO2 emittieren.

Auch der Vorschlag der grünen Bundesvorsitzenden Frau Baerbock , wonach das Stromnetz den erneuerbaren Strom speichern kann, lässt genau wie das ständige Verwechseln von Maßeinheiten und Bezeichnungen nicht gerade auf wissenschaftliches Grundwissen schließen.
Die Pläne für die Elektromobilität sind unrealistisch, nicht umweltverträglich (Batterien) und werden wieder nur den arbeitenden Menschen viel Geld kosten. Auch der Aufbau der notwendigen Infrastruktur geschieht nicht CO2 frei.

Die geschätzten Kosten der „Energiewende“ belaufen sich bis 2025 auf über 500 Mrd. Euro, zahlen wird es am Ende immer der Verbraucher.
Die Beweise für einen von Menschen wesentlich verursachten Klimawandel sind nach wie vor schwach. Mangels Kenntnissen über physikalische Mechanismen in der Atmosphäre wird nur auf Statistiken zurückgegriffen. Diese sollen für einen begrenzten Zeitraum einen Anstieg der Globaltemperatur bei gleichzeitigem Anstieg der CO2-Konzentration zeigen. Dass CO2 die Ursache für den Temperaturanstieg wäre, ist nach wie vor unbewiesen. Das IPCC, in deutschen Medien gern „Weltklimarat“ genannt, ist eine politische und keine unabhängige wissenschaftliche Organisation.

Bei der Entscheidung die deutschen Atomkraftwerke abzuschalten, war die „Gefährlichkeit von CO2“ allen den, die heute so genau über den Klimawandel Bescheid wissen, scheinbar noch völlig unbekannt. Egal wie man den Anteil des Menschen am Klimawandel sieht, der Anteil Deutschlands ist einfach gering und sicherlich könnte man mit weniger Geld weltweit sehr viel mehr bewirken.

Wir sind sicher, dass die Zukunft nicht im Verhindern, Verbieten und in technischem Rückschritt liegt. Wir möchten den Fortschritt fördern – neue, umweltfreundlichere Technologien, natürlich auch eine ideologiefreie Erforschung des Klimawandels. Wir möchten darauf aufbauen, dass Deutschland ein führendes Industrieland ist und diesen Status nicht gefährden. Es ist ein gefährlicher Irrtum zu glauben, dass die Welt Deutschland als Vorbild im Umweltschutz sehen wird, wenn es als abschreckendes Beispiel für eine Armut erzeugende Wirtschaftspolitik dasteht.

Zukunft wird nicht gestaltet, indem man im Weg steht, sondern indem man neue Wege baut.
„Grün“ zu sein hat religiöse Züge angenommen. Wie in jeder Religion spielen wissenschaftliche Tatsachen weder bei der Beschreibung des Problems, noch bei den Lösungsvorschlägen eine Rolle. Vor der Sünde unseres modernen Lebensstandards wird neuerdings von einer jungen, medial benutzten Prophetin gewarnt und ein Heilsversprechen durch Buße gegeben. Als neue Ablasszahlung: CO2-Ausgleichszahlungen und neue Steuern. Die Reichen werden es abwälzen, viele werden mehr arbeiten müssen, für große Teile der Bevölkerung bleibt der Verzicht.

Ein sächsischer Ministerpräsident der sich jetzt schon, durch die klare Aussage – die Meinung von einem Viertel der Wähler zu missachten, den Grünen ausgeliefert hat, der hat auch keinen Verhandlungsspielraum mehr!
Jeder Konservative der die CDU wählt wird im Ökosozialismus erwachen, und dass dies nicht gut für unser Land ist, hat Herr Kretschmer laut SZ-Interview vom 8.6.2019 selbst erkannt. Für seinen Machterhalt ist er aber bereit diesen Weg zu gehen, zum Schaden für dieses Land.
Fallen wir ihn in dem Arm, zeigen wir die Alternativen – für das Wohl Sachsens und seiner fleißigen Bürger! AfD.
Wer sich für Fakten interessiert, hier sind sie:
https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf

Ein Beitrag von Hans-Jürgen Zickler

Bild: Pixabay

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