20181004 Alice Weidel Gegen den Beitritt Deutschlands zum Global Compact for Migration

Gegen den Beitritt Deutschlands zum „Global Compact for Migration“

Von Alice Weidel MdB

In wenigen Wochen soll der Global Compact for Migration final beschlossen werden – mit weitreichenden Konsequenzen, die unsere Gesellschaft völlig überfordern werden. Kaum jemand weiß um die Brisanz dieses Angriffs auf unsere Kultur und unsere Werte, geschweige denn werden die finanziellen Unabwägbarkeiten berücksichtigt.

Dieser internationale Pakt ist eine offizielle Einladung in alle Welt, nach Europa und Deutschland zu kommen. Der illegalen Einwanderung in unser Sozialsystem wird somit Tür und Tor geöffnet. Man scheut nicht davor zurück, die Migranten der Bevölkerung in den Aufnahmeländer faktisch gleichzustellen und das eingedenk aller Rechte. Eine Integration in die Aufnahmeländer wird dabei nicht erwartet, die eigene Kultur und Rechtsordnung (z.B. Scharia) kann beibehalten werden. In welchem Ausmaß sich Europa unter diesem Aspekt wandeln wird, ist schon heute absehbar.

Weder Politik, noch Medien kommen ihrer Informationspflicht gegenüber den Bürgern nach, die überhaupt nicht wissen, welche gesellschaftspolitischen Folgen ihnen hier ins Haus stehen. Im Gegenteil, es wird alles versucht, um die Unterzeichnung in Kürze geräuschlos über die Bühne zu bringen. Nicht einmal der Bundestag ist involviert. Dabei stellt das Vertragswerk nichts anderes dar, als die Auflösung der nationalen Souveränität in Migrationsfragen mit weitreichenden Konsequenzen für die Menschen im Land.

Die Unterzeichnung des Global Compact for Migration ist zu Europas Schaden. Im Bestreben, illegale Migration in legale zu verwandeln, scheut Brüssel keinen advokatischen Winkelzug. Deutschland darf dem Global Compact for Migration keinesfalls beitreten. Die Folgen wären verheerend.